Die Sammlung Rilke

On stage
Bilder sind nicht dazu da, im Verborgenen zu bleiben. Sie müssen an die Öffentlichkeit. Galerien und Kunstausstellungen sind im Normalfall das geeignete Podium. Private Kunstsammler und Sammlerinnen waren und sind im Normalfall ein glückhafter Ausnahmefall. Sie erst ermöglichen eine perspektivische Sicht auf das Kunstschaffen einer Epoche oder einer Kunstrichtung.
Horst Rilke ist einer von ihnen. Das Kernstück seiner Sammlung bildet vorrangig die oberösterreichische Bildende Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ohne dass er auf die weitere Entwicklung der oberösterreichischen Kunstszene verzichten würde.

Die Beschäftigung mit Sammeln, Ordnen und Bewahren in der jüngsten Kunstgeschichte ist geprägt von einem konzeptuellen und methodischen Umgang. Zwischen Spurensicherung, Erinnerungsarbeit und Neuinterpretation bewegen sich die hier vorgestellten Positionen in einer spannenden, zutiefst bildnerischen und der Kunst eigenen Logik der Auseinandersetzung.