Artemons Contemporary

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vom 2. April bis 30. Juli 2017

präsentieren wir

Johann Baptist Reiter und Albert Ritzberger

in der Galerie Artemons

sowie

Drago J. Prelog und Alois Riedl

in der Galerie Artemons Contemporary.

Unsere Öffnungszeiten:

jeweils:

Samstag 12:00 – 18:00
Sonntag 10:00 – 18:00

Unser neues
Frühlingsprogramm 2017
zum Download (PDF)

Eröffnung:

So. 2. April 2017 um 11 Uhr

Zur Ausstellung sprechen:

Dr. Johannes Jetschgo

und

LAbg. Bgm.
DI Josef Rathgeb



 

Johann Baptist Reiter und Albert Ritzberger
Galerie Artemons

Johann Baptist Reiter

(geb. 1813 in Linz – † 10. Jänner 1890 in Wien) Nach der Lehrzeit in Linz in der Tischlerei seines Vaters studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Leopold Kupelwieser, Anton Petter und Thomas Ender. Als Bildnis- und Genremaler zunehmend erfolgreich lebte Reiter in Wien. 1836 gewann er den den Lampi-Preis für Modellzeichnen. 1839 heiratete er die Linzerin Maria Anna Hofstötter. Zwischen 1850 und 1870 stellte er regelmäßig im Österreichischen Kunst-verein aus. Johann Baptist Reiter wurde künstlerisch vor allem von Ferdinand Georg Waldmüller, Johann Peter Krafft und Johann Michael Neder beeinflusst. Das Studium der Niederländer des 17. Jahrhunderts verhalf ihm zu einer ausgefeilten Technik.

Mit Genrebildern von einfachen Leuten wie Bediensteten und Arbeitern, mit Miniaturen und Kinderbildern fand Reiter schließlich sein ihm gemäßes Arbeitsgebiet. Sein direkter und moderner Beitrag machte ihn zu einem der erfolgreichsten Biedermeiermaler in Wien. Auch in seinem Spätwerk hielt er an einem Realismus fest, ohne seine Palette im Geist der Zeit aufzuhellen. Die Kinderbilder, die im Schaffen einen Schwerpunkt einnehmen und die Reiters internationalen Ruhm begründeten, gehören zu den originellsten und lebendigsten der Malerei des 19. Jahrhunderts.

 

 

Albert Ritzberger

Albert Ritzberger (* 20. Mai 1853 in Pfaffstätt; † 8. November 1915 in Linz) Albert Ritzberger wurde 1853 als Sohn eines Lehrers in Pfaffstätt bei Mattighofen geboren, besuchte die Realschule in Ried und beendete die Mittelschule in Salzburg.

Nach der Ausbildung als Lehrer war er in Lohnsburg und Höhnhart tätig. Seine künstlerische Laufbahn begann, als er durch eine Ausstellung von Kreideporträts in Linz die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregte. Ein Stipendium ermöglichte dem 26jährigen ein Studium an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Ferdinand Laufberger und an der Akademie der Bildenden Künste bei Heinrich von Angeli. 1879 hängte er den Lehrberuf an den Nagel, fünf Jahre später gründete er ein eigenes Atelier in Wien, ging 1887 nach München und kehrte im Herbst 1890 wieder nach Österreich zurück.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Salzburg und Wien übersiedelte er 1900 endgültig nach Linz, wo er am 8.11.1915 verstarb. Ab 1887 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. In Linz und in Aschach ist jeweils eine Straße nach ihm benannt. Ritzberger gilt als Genre- und Bildnismaler. Seine Werke sind vor allem spätimpressionistische figurale Kompositionen, die u.a. bei Ausstellungen im Münchner Glaspalast vertreten waren. Er schuf zunächst großformatige Ölgemälde mit klassischem oder allegorischem Inhalt, dann Genrebilder aus ländlichem und bürgerlichem Milieu, Akte, Porträts, Landschaftsstudien und in den letzten Jahren seines Lebens entstanden großformatige, figurale Kompositionen literarischen und religiösen Inhalts.

Ab 1903 stellte er seine Werke im Linzer Kunstverein aus, wo er in dessen Jubiläumsausstellungen 1921 und 1931 gewürdigt wurde.

"Albrecht Dunzendorfer"

Johann Baptist Reiter
Öl auf Leinwand, 55 x 45 cm

 




Leo Adler

Albert Ritzberger
Öl auf Leinwand, 42 x 31 cm, , Ausschnitt

 



Bilder von Ausstellungen im Artemons

"Die Landschaft in der oberösterreichischen Malerei". (Bitte anklicken zum Vergrössern)

 

"Dieses Projekt wurde im Rahmen EU - Programms Ziel II
aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung
sowie aus Kulturmitteln des Landes Oberösterreich gefördert."

EU Förderung  Förderung Land OÖ