

Von der Kunsthalle Dunzendorfer zu ARTEMONS
Der Mühlviertler Maler Albrecht Dunzendorfer (1907-1980) hat entschieden zur Verwirklichung der Idee einer Kunststiftung und eines Privatmuseums beigetragen. Vor Jahren kaufte der Kunstfreund und Initiator der Stiftung Horst Rilke ein Bild des oberösterreichischen Malers bei einem Linzer Kunsthändler.
Das Bild hing fortan in seinem Wohnzimmer. Es faszinierte ihn so sehr, dass er den Entstehungsort des Gemäldes kennen lernen wollte. So entdeckte er schließlich die Kunsthalle Dunzendorfer in Hellmonsödt. Nachdem er die Erben Herwig und Eckart Dunzendorfer für sein Projekt begeistern konnte, wurden dann im Mai 2006 die Kaufverträge unterschrieben.
Das Wohnhaus Dunzendorfers war 1949 errichtet worden, der Atelieranbau mit Aussichtsterrasse kam 1960 hinzu, die Kunsthalle 1971 und ein Wohnhaus 1978. Der gesamte Gebäudekomplex wurde zu einem modernen Bauwerk adaptiert. Dabei war die Vorliebe von Albrecht Dunzendorfer für den Mühlviertler Granit entscheidend bei der Gestaltung des Vorplatzes und der Aussichtserrasse.
Für die Architektur zeichnet das renommierte Architekturbüro Dipl. Ing. Eduard Moser verantwortlich. In vielen Details wurde auf die Vorlieben Dunzendorfers Rücksicht genommen. So ist der gesamte Vorplatz in Mühlviertler Granit gehalten und auch seine geliebte Aussichtsterrasse wurde revitalisiert.
